Ackerbau

Auf unseren Ackerflächen bauen wir Weizen, Dinkel, Triticale, Gerste, Ackerbohnen, Erbsen, Kleegras und Kartoffeln an. Ein großer Teil des Getreides dient als Futter für unsere Schweine; vor allem die Erbsen und Ackerbohnen brauchen wir als Eiweißfutter. Dinkel und Weizen werden als Speisegetreide vermarktet: Weizen der Sorte "Capo" und Dinkel der Sorte "Oberkulmer Rotkorn" können Sie in unserem Hofladen sowohl ungemahlen als auch als Auszugsmehl in verschiedenen Packgrößen erwerben. Auf circa einem Fünftel unserer Fläche wird Kleegras angebaut. Klee zählt zu den Schmetterlingsblütlern (Leguminosen) und  kann durch Knöllchenbakterien Luftstickstoff zu im Boden gebundenen und für die Pflanzen verwertbaren Stickstoff umbauen. Neben dieser Funktion als Dünger dient das Kleegras auch der Unkrautregulierung, da durch den häufigen Schnitt Ackerunkräuter wie Kamille oder Ackerkratzdistel gut in Schach gehalten werden können. Nicht zuletzt ist Kleegras ein schmackhaftes Futter, das wir unseren Rindern füttern: Im Sommer frisch vom Feld und im Winter als Silage oder Cobs.

Neben unseren Hauptfrüchten bauen wir auch immer verschiedene Zwischenfruchtmischungen an. Nach der Getreideernte im August werden auf unseren Feldern Sonnenblumen, Ölrettich, Phacelia, Buchweizen, Ackerbohnen und Senf ausgesät. In kurzer Zeit bildet sich eine dichte, grüne Blattmasse, die schnell zu blühen beginnt und bis in den späten Herbst hinein eine wichtige Nahrungsgrundlage für verschiedenste Insekten und Feldtieren bildet. Einige Zwischenfrüchte bleiben stehen und bieten dem Wild im Winter Deckung und Futter. Im Spätherbst oder Frühjahr werden die Zwischenfrüchte in den Boden eingearbeitet und dienen so zur Auflockerung und zum Humusaufbau.